VIELE MARKEN. EINE PLATTFORM. EIN SYSTEM.
Zentrale Web-Architekturen für Umsorger
Ob Stadtwerk mit Bädern und Netzgesellschaft, Energieversorger mit mehreren Marken oder kommunale Unternehmensgruppe mit unterschiedlichen Geschäftsfeldern: Der Architektur-Check zeigt, welche digitalen Auftritte sinnvoll zusammengeführt werden können und wo Eigenständigkeit erforderlich bleibt.
Historisch gewachsene Web-Strukturen
Umsorger betreiben selten nur eine Website
Neben der Unternehmenswebsite betreiben Umsorger oft eigene Auftritte für Netzgesellschaften, Bäder, Beteiligungen, Produktmarken und neue Geschäftsfelder wie Glasfaser oder Fernwärme.
Werden diese in unterschiedlichen Systemen gepflegt, entstehen Mehrfachaufwände bei Inhalten, Updates und Weiterentwicklungen. Eine tragfähige Web-Architektur bündelt gemeinsame Technik, Module und Prozesse, ohne die Eigenständigkeit der einzelnen Marken und Organisationseinheiten einzuschränken.
Der Architektur-Check
Erst verstehen. Dann gezielt vereinfachen.
Wir prüfen, wie Unternehmenswebsite, Netz- und Bäderauftritte, Produktmarken, Tarifrechner, Portale und digitale Services zusammenspielen. Dabei betrachten wir nicht nur die eingesetzte Technik. Auch Inhalte, Zuständigkeiten, redaktionelle Rechte, wiederkehrende Module und angebundene Fachsysteme fließen in die Bewertung ein.
So wird sichtbar, welche Auftritte und Funktionen zentral gesteuert werden können, wo Doppelstrukturen entstehen und welche Bereiche bewusst eigenständig bleiben sollten.
Typische Einsatzmöglichkeiten
GEMEINSAME TECHNIK. EIGENSTÄNDIGE AUFTRITTE.
Ein mandantenfähiges System eignet sich besonders für Umsorger, die unterschiedliche Einheiten oder Angebote digital zusammenführen möchten. Auch Websites, die sich vor allem durch redaktionelle Inhalte, Zuständigkeiten oder eine eigene Farbcodierung unterscheiden, müssen nicht als vollständig getrennte Systeme betrieben werden.
Stadtwerk mit Netzen und Bädern
Unternehmenswebsite, Netzgesellschaft, Schwimmbäder und Freizeitangebote nutzen eine gemeinsame technische Basis, bleiben aber redaktionell und visuell eigenständig.
Energieunternehmen mit mehreren Marken
Hauptmarke, Direktmarke, regionale Tarifseiten und neue Angebote für Wärme, Mobilität oder Glasfaser werden über eine zentrale Plattform gesteuert.
Kommunale Unternehmensgruppe
Unterschiedliche Gesellschaften und Geschäftsfelder werden technisch zusammengeführt, ohne ihre individuellen Zuständigkeiten und Markenauftritte aufzugeben.
Was Umsorger dadurch gewinnen
Weniger Doppelarbeit, schnellere Weiterentwicklung und klare Zuständigkeiten. Alles auf einer gemeinsamen technischen Basis.
Weniger Aufwand im laufenden Betrieb
Wiederkehrende Unternehmens-, Service- und Kontaktinformationen können zentral gepflegt und gezielt auf mehreren Auftritten ausgespielt werden.
Neue Geschäftsfelder schneller integrieren
Neue Angebote für Wärme, E-Mobilität, Glasfaser oder Freizeit können auf vorhandenen Modulen und Strukturen aufbauen.
Gesellschaften klar voneinander trennen
Netzgesellschaften, Bäder, Beteiligungen und Produktmarken behalten eigene Inhalte, Erscheinungsbilder und redaktionelle Zuständigkeiten.
Technische Standards zentral sichern
Updates, Qualitätssicherung und technische Weiterentwicklungen müssen nicht für jeden Auftritt einzeln organisiert werden.
Redaktionsteams gezielt berechtigen
Mitarbeiter:innen bearbeiten nur die Websites und Inhalte, für die sie verantwortlich sind. Zentrale Teams behalten den übergreifenden Überblick.
Marken eigenständig weiterentwickeln
Gemeinsame Technik schafft Effizienz, ohne unterschiedliche Zielgruppen, Markenwelten und Kommunikationsaufgaben einzuschränken.
Plattformen – made by VANCADO
Multimandanten-Systeme sind unsere Spezialität
Wir entwickeln Plattformen, die zentrale Steuerung, verlässliche technische Standards und eigenständige Markenkommunikation miteinander verbinden. Dabei betrachten wir nicht nur die technische Umsetzung, sondern auch Prozesse, Zuständigkeiten und die langfristige Weiterentwicklung.
20 auf einen Streich.
Für den GELSENWASSER-Konzern haben wir über 20 Websites auf einem gemeinsamen TYPO3-Mandantensystem gebündelt. Eine zentrale SAP-Anbindung stellt Rechner und Bestellstrecken konzernweit bereit, während ein skalierbares Designsystem für einheitliche Strukturen und zugleich flexible Auftritte der einzelnen Gesellschaften sorgt.
Viele Marken. Eine Website. Große Vorteile.
Für Erenja, NGW und Westfalica haben wir drei eigenständige Markenauftritte in einem gemeinsamen CMS realisiert. Über die zentrale SAP-Anbindung nutzen alle Websites denselben Produktrechner – neue Funktionen und Optimierungen werden einmal umgesetzt und stehen direkt allen Marken zur Verfügung.
Noch Fragen?
Nein. Die technische Grundlage und bestimmte Module können gemeinsam genutzt werden, während Farben, Schriften, Navigationen, Inhalte und Seitentypen individuell gestaltet werden.
Ja. Über ein differenziertes Rechte- und Rollenkonzept lässt sich festlegen, wer globale Inhalte bearbeiten darf und wer ausschließlich für einzelne Websites oder Bereiche zuständig ist.
In der Regel ja. Auf Grundlage der Zielarchitektur kann ein stufenweiser Migrationsplan entwickelt werden. Dadurch müssen nicht alle Auftritte gleichzeitig ersetzt werden.
Nein. Entscheidend ist nicht allein die Unternehmensgröße, sondern die Anzahl der Websites, Marken, Gesellschaften und wiederkehrenden Funktionen. Auch kleinere kommunale Gruppen können von einer zentralen Plattform profitieren.
Grundsätzlich ja. Welche Systeme und Daten eingebunden werden können, wird im Rahmen der Architekturplanung geprüft. Die konkrete Umsetzung hängt von den verfügbaren Schnittstellen ab.
Ja. Jeder Mandant kann über eine eigene Domain verfügen und als eigenständiger Auftritt wahrgenommen werden.